Euro gewinnt an Gewicht an den internationalen Währungsmärkten
Nach Daten der BIZ, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, konnte der Euro innerhalb der letzten drei Jahre erneut an Stärke an den internationalen Währungsmärkten gewinnen. Aufgrund den jüngsten Turbulenzen mehrten sich in den vergangenen Wochen die Zweifel am Gewicht der Einheitswährung.
Laut dem Internationalen Zahlungsausgleich ist der Euro mittlerweile an 39,1 Prozent aller Devisenaktionen beteiligt. Dies entspricht im Vergleich zu 2007 einem Plus von zwei Prozentpunkten. Obwohl der US-Dollar auch weiterhin dominierend ist, musste die Währung erneut Anteile einbüßen.
2001 war der Dollar noch mit knapp 90 Prozent an allen Transaktionen beteiligt. Mittlerweile beläuft sich der Anteil der US-Währung nur noch auf knapp 85 Prozent. Die Zahlen, die durch die BIZ bekanntgegeben wurden, basieren auf Berichten, die von 53 Notenbanken und Währungsbehörden stammen.
Die Daten wurden in allen Ländern parallel für April erhoben. Dabei fanden Zahlen von 1309 Banken und Anlegern Berücksichtigung. Neben den Verschiebungen zwischen Euro und Dollar konnte die BIZ vor allem die wachsende Bedeutung von Währungen der Schwellenländer auf dem Devisenmarkt bekanntgeben. Sowohl die türkische Lira als auch der koreanische Won konnten deutlich zulegen.