Schulden vom Staat wirken sich negativ auf die Politik aus
Der IWF warnt mehrere Industrieländer davor, die eigenen Geldsorgen beiseite zu schieben. In vielen Industrienationen wächst der Schuldenberg unaufhörlich. Nun sorgt sich der Internationale Währungsfonds um die Folgen der haltlosen Politik.
Nach aktuellen Medienberichten richtet sich der IWF mit den eigenen Mahnungen auch an Länder wie Japan und die USA. Aufgrund der Schuldenhöhe kann es nach Auffassung der Experten zur Panik an den Märkten kommen. Dabei beruft sich der IWF bei seinen Aussagen auf die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung.
Im Rahmen dieser fanden die Geldexperten heraus, dass sich die Staatsschulden der G20-Länder in den vergangenen Jahren stark erhöht haben. 2007 umfassten die Staatsschulden rund 78 % des durchschnittlichen Bruttoinlandsproduktes. Mittlerweile liegt dieser Wert bei 97 Prozent. Doch das Ende des Schuldenberges ist nach Meinung des IWFs noch nicht erreicht.
So geht der Internationale Währungsfonds aktuell davon aus, dass die Schulden bis zum Jahr 2015 auf 115 Prozent steigen könnten. Demnach würden sich die Schulden der Bundesrepublik Deutschland auf 1 Billion Euro belaufen. Am stärksten sind dabei Länder wie Griechenland, Portugal, Japan und Italien in Gefahr.