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Volksbanken finanzieren Investitionen in erneuerbare Energie

© s.media / pixelio.de

Volks-und Raiffeisenbanken bieten sich als Financiers für Bürger und Stadtwerke an. Als organisierte Kredit Genossenschaften sind sie laut eigenen Aussagen die optimalen Partner beim Ausbau einer regionalen Energieerzeugung und setzen hierbei nicht nur auf Unternehmen sondern auch Privatkunden.

Verbandspräsident Michael Bockelmann sagte am Mittwoch dass die Volks-und Raiffeisenbanken in Zukunft bei dieser Entwicklung eine wesentliche Rolle spielen sollen. Sie sollen wesentliche Initiatoren von örtlichen Energieprojekten werden und dabei Kooperationen mit Kommunen und Bürgern eingehen.

Dem Verband gehören rund 1800 Genossenschaften in 13 unterschiedlichen Bundesländern an die rund vier Millionen Mitglieder zählen. Aktuell haben sich in Mecklenburg-Vorpommern fünf Volks-und Raiffeisenbanken mit regionalen Unternehmen im Bereich Energie zusammengetan. Dies gilt als absoluter Meilenstein, denn mehr als 600 Bürger sind mittlerweile dazugestoßen und zeigen, dass das Projekt funktioniert. Gemeinsam werden nun die Installationen von Photovoltaikanlagen gefordert. Weitere Schritte sollen Genossenschaften nun unternehmen die für den Bau großer Windkraftanlagen finanziert werden müssen. Bis zu 30 Millionen Euro sind hierfür pro Projekt angedacht.

Auch in die Ausbildung zertifizierter Energiefachberater soll investiert werden. Run 30 Volks-und Raiffeisenbanken verfügen bereits über solche Spezialisten, allgemein ist angedacht bald flächendeckend ein gut strukturiertes Netz an Energieberatern bei Kreditgenossenschaften anzubieten. Damit wird die Bank nicht nur zum Kooperationspartner für Unternehmen sondern auch für Privatkunden, so Bockelmann. Die Kosten hierfür sind bereits mehr als abgedeckt. Die Kundeneinlagen sind zusammen auf mehr als 34 Milliarden Euro und noch höher geschätzt worden.


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